Die Kinder der Klasse 1c haben im vergangenen März ein besonderes Projekt durchgeführt: Das Tagebuch der Freundlichkeit. Ziel dieses Projektes war es, die Kinder frühzeitig für Achtsamkeit, Mitgefühl und ein positives Miteinander zu sensibilisieren. Dabei ging es nicht um große Gesten, sondern um die vielen kleinen freundlichen Handlungen im Alltag, die oft ganz selbstverständlich geschehen und doch unbeachtet bleiben.
Jede Woche widmeten sich die Kinder dabei drei verschiedenen Bereichen: Am Montag stand die Freundlichkeit gegenüber anderen Menschen im Mittelpunkt, am Dienstag freundliche Gesten gegenüber der Natur und am Mittwoch die freundliche Haltung gegenüber sich selbst.
Die Kinder hielten ihre Erlebnisse in Tagebucheinträgen fest – ganz individuell in Form von kleinen Texten oder durch Zeichnungen. Auf diese Weise setzten sie sich bewusst mit ihrem eigenen Handeln auseinander und lernten, auch die kleinen positiven Momente wahrzunehmen und zu schätzen.
Wohlwollendes, achtsames Verhalten ist eine grundlegende Kompetenz, die sowohl soziale Beziehungen stärkt als auch den Umgang mit eigenen Bedürfnissen und Gefühlen verbessert. Indem die Kinder gezielt darauf achten, wie sie handeln, entwickeln sie Empathie und Rücksichtnahme, übernehmen Verantwortung für ihre Umwelt und stärken gleichzeitig ihr eigenes Selbstbewusstsein. Sie erleben, dass ihr Handeln einen Unterschied macht und dass sie selbst etwas bewirken können. Ob ein tröstendes Wort, das Teilen eines Spielzeugs, das Gießen einer Pflanze oder ein liebevoller Gedanke an sich selbst – die Kinder entdecken, dass Freundlichkeit viele Formen haben kann.
Das Freundlichkeitstagebuch macht sichtbar, wie viel Gutes bereits im Alltag steckt. Und wie leicht es ist, die Welt jeden Tag ein kleines bisschen freundlicher zu gestalten.
T. Seifert


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